PT #06: – Was mich glücklich sein lässt –

 

[ Tipps & Tricks ]

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Pessimismus im Kopf

Ich tue mittlerweile vieles in meinem Leben, das mich sehr glücklich sein lässt. Aber wirklich losgegangen ist es damit, dass ich es sein haben lasse, mich mit dem Pessimisten in meinem Kopf zu identifizieren. Ich bin ganz lange durch mein Leben gerast, ohne nach rechts und links zu kucken. Geschweige denn nach innen. Gerade weil ich ja so gerannt bin, um nicht nach innen gehen zu müssen. Wie das Leben aber so spielt, wenn du nicht stoppen willst, findet es schon einen Weg, um dich zu bremsen. Bei mir waren es Angstgefühle, jede Menge Panik, deprimierte und vielleicht sogar depressive Momente. So wenig Antrieb und so viel Beklemmung war nötig, um zu entschleunigen, bewusster zu Leben und schließlich meinen inneren Kritiker zu bemerken. Einer der allergrößten Schritte in meinem Leben. Mich nicht mehr mit meinem inneren Pessimisten zu identi-fizieren, sondern ihn aus sicherer Distanz zu mustern und aus der Perspektive des Beobachters wahrzunehmen. Und je mehr Zeit ich morgens und abends mit Meditation verbracht habe, je achtsamer ich die vielen Stunden dazwischen war und je größer mein Bewusstsein gewachsen ist, umso weniger habe der Angststimme in meinem Kopf zuhören und glauben können. Am Anfang hat es sich sicherlich wie ein Vollzeit-Job angefühlt. Gedanken und Glaubenssätze zu bemerken, sie zu scannen und zu sortieren, mich gegen sie zu entscheiden. Aber es hat sich mehr als gelohnt. Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr es all diese Momente wert waren. Seitdem ich nämlich aufgehört habe, diesem Pessimismus und der Negativität in meinem Kopf Glauben zu schenken, habe ich angefangen, auch weniger Pessimismus zu sehen und weniger Negativität zu erleben. Je weniger ich meinem Ego geglaubt habe, umso weniger elend habe ich mich fühlen können. Umso mehr konnte ich wieder oder vielleicht auch zum ersten Mal in meinem Leben so richtig glücklich sein. Wobei du wissen musst, dass dein Ego nichts ist, das du fürchten oder aber bekämpfen musst. Es geht einzig und alleine darum, so viel Achtsamkeit und Bewusstsein zu entwickeln, dass du dir die Möglichkeit gibst, dessen Gedanken und Glaubenssätze zu erkennen und dich dagegen zu entscheiden. Zwei verschiene Bücher zu diesem Thema, die beide gleichermaßen wundervoll sind, findet ihr hier und hier. Außerdem überarbeite ich dazu gerade ein kleines, feines Büchlein, das ich dir unglaublich gerne zur Unterstützung schicke. Schreibe mir gerne und ich setze dich auf die Warteliste.


dem alten bullshit begegnen

Ihr habt ja schon lesen können, wie sehr ich durch mein Leben gerannt bin und wie wenig ich bereit dazu war, stehen zu bleiben. Wie sehr ich jeden Moment genutzt habe, noch schneller zu werden und noch weniger zu spüren. Wie leicht es mir gefallen ist, mich durch den Alltag zu kämpfen und wie schwer es für mich war, zu stoppen, zu fühlen und wirklich zu leben. Und so sehr, wie mein Leben an Geschwindigkeit gewonnen hat, so sehr ist auch der emotionale Ballast gewachsen, den ich viele, viele Jahre mit mir herumgeschleppt habe. Solange bis ich eben nicht anders konnte als stehen zu bleiben und mir selbst zum ersten Mal wirklich zu begegnen. Das Aufeinandertreffen mit all diesen alten Erfahrungen, Emotionen und Einstellungen war weniger spaßig und auch ziemlich weit weg von heiterem Sonnenschein und doch hat es mir geholfen, diese eine Sache endlich zu verstehen. Dass sich mein Leben eben nur in dem Ausmaß verändern kann, wie sehr ich dazu bereit bin, hinzusehen, hineinzufühlen, mich durchzuspüren. Je mehr ich geflüchtet bin, umso mehr hat mich mein alter Ballast verfolgt. All die Dinge, den ich ständig entkommen wollte, habe ich wie verrückt angezogen, wieder und wieder und wieder. Solange ich nicht bereit war, das Alte zu spüren, konnte ich einfach nichts Neues in meinem Leben manifestieren. Je mehr ich aber ausgespürt und durchgefühlt habe, je mehr ich hinter mir gelassen habe, umso mehr Raum habe ich geschaffen. Raum für neue Erfahrungen, neue Emotionen, eine neue Lebenseinstellung. Denn es ist wirklich so, dass wir nicht das anziehen, was wir uns von Herzen wünschen, sondern das, was wir wirklich sind. Wir ziehen Erlebnisse auf derjenigen Schwingungsebene an, auf der wir uns selbst befinden und nicht auf derjenigen, auf die wir uns wünschen. Willst du also auch endlich Neues manifestieren und wirklich wieder Glücksgefühle erleben, musst du zuallererst stehenbleiben und dich dem öffnen, was dich unglücklich macht. Auf deinem Weg wirst du irgendwann merken, dass diese Prozedur endlos ist und immer wieder von vorne beginnt. Und genau für diesen wunderschönen Wachstumsprozess möchte ich dir unheimlich wundervolle Helfer mit an die Hand geben. Ätherische Öle, die mich selbst so sehr durch meine Weiterentwicklung tragen, mir helfen, Altlasten hinter mir zu lassen und mich auf eine Schwingung heben, die mich die erfüllendsten Erfahrungen erzeugen und die glücklichsten Gefühle erleben lassen. Melde dich unglaublich gerne, wenn es sich richtig für dich anfühlt und du mehr über ätherische Öle erfahren möchtest.

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Alles geht vorbei und jede situation hat etwas gutes

Nach all den Hochs und Tiefs und Aufs und Abs in meinem Leben hat es eines Tages einfach Klick gemacht und ich habe endlich erkennen können, dass alles vorbei geht, dass Veränderung die einzige Konstante in unserem Leben ist und das jede und damit meine ich wirklich jede Herausforderung ein Ende hat. Ich konnte endlich realisieren, dass sich nicht nur alles ändert, sondern auch jede Situation etwas Gutes mit sich bringt. Je größer die Herausforderungen waren, denen ich auf meinem Weg begegnet bin, umso gigantischer waren meine Erfolge. Umso mehr konnte ich lernen, wachsen, mich verändert. Und mit mir mein Leben.

Every challenge is an opportunity in disguise.
— John Adamas

Sobald ich wirklich verstanden hatte, dass jede Herausforderung einfach bloß eine Gelegenheit ist, um zu wachsen, hat sich mein Leben und meine Gefühlswelt grundlegend verändert. Und als ich zusätzlich begriffen hatte, dass jedes Ab vorbeigeht und auf jedes Tief nicht nur ein Hoch, sondern ein viel höheres Hoch folgt, hat sich mein ständiger Fluchtmechanismus, mein Selbstmitleid und mein innerer Widerstand quasi über Nacht verabschiedet. Seit dieser Erkenntnis ist ein wichtiger Teil meiner selbstliebevollen Lebensweise, Tag für Tag mein Ego aus der Ferne zu beobachten, meinen Körper wirklich zu bewohnen und meinen Gefühle nah zu sein sowie Herausforderungen, Schwierigkeiten und Schwere mit offenen Armen willkommen zu heißen.


das Leben darf schön und leicht sein

Apropos Ego und Selbstliebe. Zwei wichtige Aspekte in meinem nächsten Punkt. Ich lüge nicht, wenn ich dir schreibe, dass ich mir mein Leben lang keine Leichtigkeit erlaubt habe. Ich habe mir nicht nur ein schweres Leben erlaubt, sondern habe irgendwann auch schlichtweg vergessen, dass das Leben schön sein darf und kann. Das lag daran, dass ich es irgendwie gewöhnt war, das Leben im unteren Drittel zu leben. Dass es sich ver-traut und sicher angefühlt hat im unteren Drittel zu leben. Und dass ich in dieser gewohnte Misere weniger zu verlieren hatte. Ich kann mich heute noch daran erinnern, wie ich mir eines Tages der Gedanke durch den Kopf geschossen ist, dass bald wieder etwas Schlimmes passieren muss, weil schon so lange alles so gut ist. Warum ich mir kein schönes Leben erlaubt habe, kann ich dir auch erklären. Ich habe mich so weit ich mich erinnern kann, nie wirklich liebenswert oder wertvoll gefühlt. Und wie du schon gelesen hast, war ich immer und ständig auf der Flucht vor alten Erlebnissen und Emotionen. So hat mich ein schwieriges Leben auf der einen Seite von mir abgelenkt und mir auf der anderen Seite eine Art Wertgefühl gegeben. Fast so als hätte ich mit jeder Anstrengung, jeder Leistung und jedem Kampf mehr Selbstwert für mich generiert. Leistung war ein so riesengroßer Teil meiner Identität, dass ich mich richtig verloren gefühlt habe, wenn sich mal keine Gelegenheit dafür geboten hat. Dass ich angefangen habe zu sabotieren, wenn ich einmal nicht kämpfen musste oder sich mein Leben auch einfach nur mal einfach angefühlt hat. Wobei wir wieder bei meinem Ego, Punkt 1, wären beziehungsweise zu meiner Selbstliebe-Lebensart, dem nächsten Punkt, kommen.


selbstliebe als lebensweise

Wisst ihr, was wirkliche Selbstliebe für mich bedeutet? Anfängliche Selbstliebe kann zwar mit Routinen und Ritualen beginnen, aber wirkliche Selbstliebe endet immer bei jeder einzelnen unserer Entscheidungen. Jeder Moment unseres Lebens bietet uns die Gelegenheit, uns zu entscheiden. Wir können uns für uns oder gegen uns entscheiden. Aus der Angst heraus oder für die Liebe. Mit jeder Entscheidung kreieren wir entweder mehr von einem Leben, das wir lieben oder mehr von einem Alltag, den wir fürchten. Und auch wenn die liebevollen Be-schlüsse oft nicht die leichteren sind, können wir uns nur so ein Leben schaffen, das wir gerne leben. Was wiederum tatsächliche Selbstliebe ist. Nicht mehr richtig sein zu wollen für eine Welt, die sich falsch an-fühlt, sondern sich mit den eigenen Entscheidungen das richtige Leben zu manifestieren. Dass wir gar nicht drum herumkommen, uns richtig zu fühlen. Und wichtig. Und wertvoll. Und einfach bloß glücklich.

Loving ourselves works miracles in our lives.
— Louise L. Hay

Glück ist gegenwärtig

All das viele Streben, all das Kämpfen, Leisten, Ablenken und Unbewusstsein hat mich eines gelehrt. Dass wirkliches Glücklichsein, große Glücksgefühle und tiefe Glückseligkeit niemals erreicht werden kann. Dass es nichts ist, was in unserer Vergangenheit liegt oder in unserer Zukunft auf uns wartet. Sondern immer nur gegenwärtig erlebt werden kann. Dass Glück auf uns alle wartet und zwar im Jetzt. Dass wir nichts dafür tun müssen, nirgendwo anders sein müssen, nirgendwer anderes sein müssen und auch nicht irgendwann anders ab-warten müssen. Sondern dass es reicht, einfach bloß im Hier und im Jetzt zu sein. Offen und präsent für und mit dem Moment, den wir gerade durchleben. Nach all den Jahren macht mich nichts glücklicher als mit meinen Geschwistern Karten zu spielen und herzhaft zu lachen, mit meinem Freund zu kuscheln und seine Körperwärme zu spüren, draußen zu spazieren, die herbstliche Luft zu riechen und die raschelnden Blätter zu hören. Ein leckeres Essen langsam zu genießen oder für ein paar Momente bloß aus dem Fenster zu schauen und die Vögel zu beobachten. Verrückt oder, dass wir ein Leben lang darauf warten, glücklich zu sein und dabei liegt es direkt vor unserer Nase. Verrückt oder, dass wir nicht immer nur nur jetzt glücklich, sondern auch jetzt sofort glücklich sein können. Und so schließt sich der Kreis mit meiner wiederholten Empfehlung von diesem wunderschönen Buch, das dir nicht nur den Pessimisten in deinem Kopf zu erkennen hilft, sondern auch die unglaubliche Schönheit und das unfassbare Glückspotential deiner Gegenwart.

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