PT #07: – Sabotierst du dein Glück? –

 

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Sabotierst du dein Glück?

Ich schreibe euch heute zum Thema Sabotage, weil es für mich gerade sehr präsent ist. Leichtigkeit und auch Fülle in mein Leben hereinzulassen, fällt mir schon seit geraumer Zeit schwer, wahrscheinlich sogar schon immer. Alleine der Gedanken an ein leichtes Leben in Fülle löst in mir ein unterschwelliges Gefühl von Un-behagen aus. Und lässt mich nach Problemen und Herausforderungen suchen. (Ich muss selbst über mich lachen, während ich das hier gerade für euch schreibe.) Und trotzdem ist ein riesengroßer Teil von mir unheimlich identifiziert mit Mangel, Kampf, Krise, Schwere. Und zwar so sehr, dass ich schon gar nicht mehr wirklich weiß, wer ich ohne bin. Und auch gar keine wirkliche Vorstellung mehr davon habe, wie so ein Leben aussehen könnte. Und das von einer Person, deren Nachrichtenverarbeitung in Bildern passiert. Was auch immer du mir erzählst, ich sehe es bildlich vor mir. Und es ist nicht so, dass ich es mir nicht nur nicht vorstellen kann, sondern mir diese Überlegungen sogar Angst machen. Angst davor, nicht unglücklich zu sein, es nicht schwer zu haben, mich nicht durchkämpfen zu müssen. Weil es so unbekannt für mich ist, ich so viel mehr zu verlieren habe und es mir einfach zu leicht vorkommt, zu leer und zu einsam. Und auch wenn sich das alles ziemlich paradox anhört oder eher liest, sehe ich dieses Phänomen ganz oft in meiner Umgebung, bei meinen Kundinnen und vielen fremden Menschen. Ich sehe, wie sie es sich selbst verwehren, Leichtigkeit und Fülle zu manifestieren. Wie sie ihr eigenes Glück sabotieren. Und das in den verschiedensten Lebensbereichen.


Ich sehe, wie liebevolle Partnerschaften mit unbedeutenden Streits sabotiert werden, um sich nicht so sehr nah sein zu müssen. Um den anderen immer eine Armesbreite vom eigenen Herzen fernhalten zu können. Um sich vor wirklicher Liebe in Sicherheit zu bringen. Ihr glaubt nicht, wie viele Menschen Angst haben, wirklich geliebt zu werden. Nach meinen Einschätzungen fürchten sich auf jeden Fall weniger Menschen davor, nicht geliebt zu werden als geliebt zu werden. Weil es oft ungewohntes Terrain ist, weil es leicht sein könnte und es eben mehr zu verlieren gibt. Dasselbe gilt für Freundschaften. Mittlerweile werden sie nicht mehr nur sabotiert, sondern auch einfach nicht mehr eingegangen, aus Angst vor Verletzlichkeit. Aus Angst, nicht akzeptiert und gemocht zu werden. Was mich an eine Kundin erinnert, die ich damals in einem meiner kosten-losen Coachings unterstützen durfte. Sie hat sich so sehr Freundschaften gewünscht und hatte gleichzeitig fast schon eine Art Regelwerk, wie ihr Gegenüber zu sein hatte. Und auch nur jede kleinste Abweichung davon hat die andere Person untauglich für eine Freundschaft gemacht. Der potentielle Freund durfte nicht weniger als perfekt sein, um auch nur in Frage zu kommen. Was in meinen Augen ein sehr starker Schutzmechanismus vor Ablehung war. Außerdem sehe ich neben der Sabotage in Freund- und Partnerschaften, wie an Krankheiten festgehalten wird, um sich weiterhin Aufmerksamkeit oder aber Rückzug sichern zu können. Ich sehe, wie Leichtigkeit verhindert wird, nur um sich weiterhin den eigenen Wert erkämpfen und erleisten zu können.
Um so nicht nur vor anderen, sondern auch ständig vor sich selbst fliehen zu können. Ich sehe, wie kleine Glaubenssätze-Übungen und Fülle-Aufgaben nicht erledigt werden, nur um weiterhin das vertraute Mangelleben führen zu können. Und ich sage euch eins, ich verstehe es wirklich. Ich verstehe es so wirklich, wirklich.

Es ist nicht nur das Furchterregende, das Angst macht,
sondern besonders auch das Schöne und Leichte.

Ich verstehe es wirklich, dass es keine Einteilung gibt, für Dinge die uns Angst oder keine Angst machen, aber genauso weiß ich durch meine persönliche Erfahrung eben auch, dass Achtsamkeit und ein Stückchen Arbeit ausreichen, um eure Ängste überwinden zu können. Vor dem Furchterregenden oder aber dem Schönen.

Was also wollt ihr ändern?

Und was sabotiert ihr?

Wovor habt ihr Angst?

Aber wofür seid ihr bereit?

Solltest du auf der Suche nach Unterstützung sein und dich für ein kostenloses Coaching-Kennenlern-Gespräch interessieren, freue ich mich unheimlich auf eine kurze und knappe Mail von dir an marion@marionluisa.com.

*Fotocredits: Das wunderschöne Bild habe ich bei Clara unter https://www.instagram.com/cnr2312/ gefunden.