PT #02: – Ich fühle mich wie das blühende Leben –

[ Die Etwas anderen ratschläge für deine Gesundheit ]

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Du machst eigentlich alles richtig und fühlst dich doch nicht wie das blühende Leben? Du beginnst zu ver-stehen, dass Gesundheit so viel mehr ist als du in Ernährungsratgebern und auf Fitness-Blogs lesen kannst, aber bist unsicher, wo du ansetzten sollst? Hast du dich denn schon einmal gefragt, welchen Einfluss deine Gedanken auf dein Energielevel haben und wie viel gesundheitsförderliche Freude du tagtäglich erlebst? Und wie sieht es eigentlich mit deinen Chakren aus und meditierst und tappst du schon? Und was genau hat deine Gesundheit über dein Leben zu sagen und darüber, wie sehr du es in Einklang mit deiner Seele verbringst? Diese Fragen geben dir einen Vorgeschmack von meinen etwas anderen Tipps und Tricks für mehr Lebendigkeit.



1. Freude ist die beste Medizin

Warst du vielleicht auch lange Zeit fest davon überzeugt, dass du dich nur gesund ernähren, täglich bewegen und genügend schlafen musst, um dich wie das blühende Leben zu fühlen? Nur um dann nach langem Ausprobieren und der richtigen Ernährungsweise, jeder Menge Selbstliebe und einer sorgsamen Sport-Praxis inklusive einer guten Schlafroutine zu bemerken, dass etwas fehlt? Und dass dein Wohlbefinden von so vielen mehr als diesen drei Faktoren abhängt? Für mich war eines der fehlenden Puzzleteile meine Freude. Ich glaube wirklich, dass keine Ernährungsweise und Sportroutine der Welt echte Freude ersetzen kann. Sie setzt so viel Energie frei, unterstützt unser Immunsystem und bringt unsere Selbstheilungskräfte auf Vordermann. Freude ist so heilsam.

 

2. Gedanken und Gesundheit

Ist dir schon einmal aufgefallen, wie du dich an manchen Tage sehr viel schlapper als an anderen fühlst, obwohl du dasselbe gegessen hast wie am vorigen Tag, dich ähnlich oder genauso viel bewegt hast und auch sonst nicht sonderlich von deiner Routine abgewichen bist? Ich kenne diese Tage wirklich nur allzu gut und sie haben mich einige Zeit zweifeln und grübeln lassen. Vor ein paar Wochen ist es mir dann wie Schuppen von den Augen gefallen. Meine Gedanken sind es, die mir an genau diesen Tagen meine Kraft rauben. Und damit meine ich nicht einmal die offensichtlichen Energievampire unter den Emotionen wie Panik, Angst und Sorgen. Sondern viel subtilere Gefühle, die uns beschweren und uns zu weniger Energie und zu mehr Materie werden lassen. Subtilere Gedanken, wie beispielsweise andere zu verurteilen oder auch bloß zu beurteilen. Dabei ist es übrigens ganz egal, ob du diese energieraubenden Gedanken mit anderen teilst oder sie den lieben-langen Tag durch deinen Kopf schwirren lässt.

 

3. Seelenharmonie

Ist dir schon einmal durch deinen Kopf gegangen, dass ein Leben, das dich pausenlos erschöpft und auslaugt, nicht unbedingt in Harmonie mit deiner Seele ist? Und ist dir schon einmal in den Sinn gekommen, dass deine Abgeschlagenheit nichts damit zutun hat, dass etwas nicht mit dir oder deinem Körper stimmt, sondern bloß ein Zeichen dafür ist, dass sich etwas verändern muss? Vielleicht etwas in deiner Partnerschaft oder aber dein Job ist nicht mehr richtig für dich. Oder es ist viel grundlegender und es ist nicht das wer und was, sondern die Art und Weise wie du dein Leben lebst, das an deinen Kräften zehrt? Vielleicht ist es deine Geschwindigkeit, mit der du durch den Alltag rauscht oder die Hetze, die du ständig an den Tag legst?

 

4. Chakren

Wenn die Energiezentren in deinem Körper blockiert sind, kann deine Lebensenergie nicht ungehindert durch dich hindurch fließen. Und meiner Meinung nach sind Krankheiten nicht anderes als angestaute Energie, die sich mental wie auch körperlich bemerkbar machen kann. Du kannst dir jedes deiner Chakren wie ein kleines Gehirn vorstellen, das für seinen jeweiligen Bereich verantwortlich ist. Falls du also immer wieder mit den selben körperlichen Problemen zu kämpfen hast oder aber ständig mit denselben emotionalen Herausforderungen konfrontiert wirst, könnte es für dich sehr nützlich sein, dich über die Chakrenlehre zu informieren sowie dich mit deinen eigenen Energiezentren zu beschäftigen.

 

5. Tapping

Meridianklopfen kann dir eine unfassbare Hilfe sein, wenn du innere Blockaden bemerkst, die du nicht allein auf bewusster Ebene lösen kannst. Damit meine ich beispielsweise alte Muster, die dir längst bekannt sind und dennoch immer wieder getriggert werden. Erfahrungen, Glaubenssätze und Reaktionen, die in deinem Unter-bewusstsein gespeichert sind und sich nicht mit bloßem Wissen und glasklaren Erkenntnissen auflösen lassen. EFT (Emotional Freedom Technique) ist eine einfach Methode, wobei du selbst bestimmte Akupressurpunkte in einer gewissen Reihenfolge klopfst. Dabei wird die Kampf- oder Flucht-Reaktion deines Körpers unterbrochen, die eigentlich dazu dienen sollte, dich in äußeren Gefahrensituationen zu schützen, wobei sie mittlerweile hauptsächlich innerlich hervorgerufen wird. Durch negative Erinnerungen oder angsterfüllte Gedanken. Das Meridianklopfen bewirkt, dass die Stressreaktion deines Körpers gestoppt und dein Gehirn auf diese Weise neu programmiert wird. So kann ein und derselbe Auslöser keinen Alarm und keine Angstgefühle mehr in dir auslösen und dich nicht mehr tief in diesen Stressstrudel hineinziehen.

 

6. Meditation als Allheilmittel

Wenn du Meditation zu einem Teil deines Alltages werden lässt, wird dich und deine Gesundheit nichts mehr aufhalten können. In meinem Leben hatte nichts eine so heilsame, kraftspendende, bewusstseinserweiternde und transformative Wirkung wie meine Meditations-Praxis. Meditation verändert deine Gehirnwellen, aktiviert das parasympathische Nervensystem, kurbelt deine Selbstheilungskräfte an und füllt deinen ganzen Körper mit Lebenskraft. Die körperlichen Vorteile sind wirklich unglaublich, aber es waren die geistigen Effekte, die mich zu einer dauerhaften Routine überzeugt haben. Meditation schenkt dir enorme Bewusstheit und unfassbare Achtsamkeit. Sie schenkt dir alles, was für Veränderung und Transformation wirklich nötig ist. Achtsamkeit und Bewusstheit geben dir dir Möglichkeit, dich anders zu entscheiden. Für andere Gedanken, für andere Ge-fühle, andere Erfahrungen und auch andere Seinszustände. So musst du nie wieder Vergangenes erleben und du kannst dir eine neue Zukunft manifestieren. Wenn du mit mittelmäßiger Gesundheit einverstanden bist, kannst du ruhig deine Krankheitsgeschichten immer und immer wiederholen und deinen Fokus darauf richten. Solltest du dich aber für eine andere Erfahrung entscheiden und mehr Gesundheit erleben wollen, dann meditiere nicht nur, sondern nutze deine Meditationen, um dich dabei immer wieder in deinen gewünschten Gesundheitszustand zu versetzen. Auf diese Weise wirst du beobachten können, wie dein körperlicher Zustand deinen geistigen Vorstellungen folgen wird. Denn eines ist sicher, Materie folgt immer dem Geist. 

 

7. Perfektionismus bringt keine Gesundheit

Perfektionismus bringt keine Gesundheit und ist definitiv keine lobenswerte Disziplin. Perfektionismus ist in meiner Erfahrung pure Angst. Die Angst davor, nicht zu reichen, nicht liebenswert zu sein und Ablehnung zu erfahren. Und Angst kostet unglaublich viel Energie und Lebenskraft, das wirst du mir bestätigen können. Und du wirst mir auch zustimmen, dass perfekt zu essen, perfekt zu sporteln, perfekt zu sein und perfekt zu leben viel mehr Stress in deinem Leben verursacht als dass es deiner Gesundheit förderlich ist. Perfektion bringt keine Gesundheit, sondern Balance. Wann immer du also merkst, dass mehr Perfektion über als Balance in deinem Leben herrscht, reflektiere deine Entscheidungen. Hast du aus Liebe dir gegenüber gehandelt oder sie aus der Angst heraus getroffen?

 

8. Jeder Tag ist anders

Nicht nur jeder einzelne Tag in deinem Leben ist anders, du bist jeden Tag anders. Deine Gedanken, deine Gefühle und Stimmung, dein Energielevel, dein körperliches Wohlbefinden und deine hormonelle Verfassung. Genauso wie es wirklich glatter Wahnsinn ist, jeden Tag das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu er-warten, ist es glatter Wahnsinn, jeden Tag robotermäßig dasselbe zu machen und gleiche Ergebnisse zu er-warten. Wie auch Perfektion sind starre Routinen und Rituale ein Zeichen von Angst für mich. Die Angst davor, sich selbst begegnen und fühlen zu müssen. Ist eine grüne Smoothie-Bowl heute morgen wirklich das richtige für dich oder sehnt sich dein Körper eher nach einem warmen Beeren-Porridge? Ist es heute viel-leicht eher Yoga als Ausdauertraining, das dich auffüllt und dir Energie gibt? Oder aber lässt dich eine Joggingrunde in der Morgensonne viel mehr Kraft tanken als dein Journal in die Hand zu nehmen? Jeder Tag ist anders, du bist jeden Tag anders. Und so ist es auch mit deinen Bedürfnissen.

 

9. Fremde Ratschläge

Ohren gespitzt und Augen auf! Und ja ich erkenne die Ironie darin, dass ich dir in einem Artikel von Tipps und Tricks dazu rate, fremden Ratschlägen nicht zu folgen. Ich habe selbst jahrelang kopflos das Verhalten und die Gewohnheiten von inspirierenden Personen nachahmen wollen. Damit sich mein Körper auch endlich so anfühlen konnte wie ihr Körper für mich ausgesehen hat. Ohne zu wissen, ob sich ihr Körper auch wirklich so gut angefühlt, wie er für mich schön und erstrebenswert ausgesehen hat. Mein Höhepunkt war wohl erreicht, als ich angefangen habe, vegan zu essen und schließlich rohvegan. Ich schreibe es dir noch einmal auf, ROH-VEGAN. (ACH DU GRÜNE NEUNE!) So schnell konnte ich gar nicht kucken wie meine Gesundheit den Bach hinunter gegangen ist. Damit will ich dir nur sagen, dass jeder Körpertyp so individuell wie der Mensch selbst ist. Und dass es wenig förderlich für deine Gesundheit ist, deine Lösungen im Außen zu suchen, anstelle deinen Fokus nach Innen zu richten und auf dein Gefühl zu hören und deiner Intuition zu vertrauen.  

 

10. Nichts

Tue nichts für deine Gesundheit. Werde langsamer, mache weniger und am besten sogar gar nichts. Auch wenn es bloß ein paar Minuten über deinen Tag verteilt sind, in denen du dich von deinem Handy loseisen kannst, wirklich bloß aus dem Fenster kuckst und dir eine kurze Verschnaufspause gönnst, wirst du über kurz oder lang einen gravierenden Unterschied in deinem Energielevel und deiner Gesundheit bemerken. Denn dein Körper strebt ständig und immer Homoöste an und versucht, dich in Balance zu halten, wenn du ihm die Chance dazu gibst. Krankheit, Energielosigkeit und Trägheit bedeuten für mich schlicht und ergreifend das Gegenteil von Balance. Ich verstehe, dass es schwierig ist in dieser schnellen Welt zu stoppen, und ich verstehe auch, warum sich so viele Menschen ein so volles und beschäftigstes Leben schaffen. Aber wenn du wirklich gesund sein möchtest und dich wie das blühende Leben fühlen willst, ist es wichtig für dich herauszufinden, warum und wovor du damit flüchtest. Welche Ängste stecken hinter deiner schnellen, vollen Lebensweise?