PT #10: – 10 Dinge, die mir guttun –

 

[ Tipps & Tricks ]

Bildschirmfoto 2019-03-28 um 15.16.27.png
 
 


Ich will euch heute gerne von 10 Dingen erzählen, die sich für mich im Moment sehr gut anfühlen. Manche davon sind ganz banal und andere ordentlich profund, aber gemeinsam stellen sie mein Leben momentan im positivsten Sinne des Wortes auf den Kopf. Ihr dürft euch auf eine Rundfahrt durch meinen Alltag freuen.

Flexible morgenstund hat gold im Mund

Als ich angefangen habe, ein bewussteres Leben zu führen, hat mir eine feste Struktur am Morgen geholfen, in den meisten Situationen achtsam zu bleiben und mich von meinem Alltag nicht ständig davon abbringen und ablenken zu lassen. Nachdem ich jetzt aber etliche Jahre damit verbracht habe, mich selbst kennenzulernen, die verschiedensten Tools und Praktiken auszuprobieren und für mich zu nutzen, bevorzuge ich mittlerweile eher eine flexible Praxis. Deswegen schaut auch keiner meiner Starts in den Tag mehr gleich aus, was sich aber nicht geändert hat, ist meine Intention dabei, mich gut zu fühlen. Also spüre ich jeden Morgen immer wieder aufs Neue in mich hinein und entscheide mich dann spontan für eine meiner Routinen, sodass ich mich an manchen Tagen bloß bewege, manchmal meditiere oder visualisiere oder aber alle drei Tools kombiniere. Darum muss ich im Übrigen auch nie mit meinem inneren Schweinehund kämpfen oder mein Ego überzeugen, weil es für mich nicht darum geht, irgendwelches vorgelebte Spiri-Zeug zu müssen, sondern mich gut zu fühlen.

Grüner Tee am morgen bringt kummer und sorgen

Ich übertreibe nicht, wenn ich euch sage, dass meine Tee-Erkenntnis so profund war, wie sie banal klingt. Was daran liegt, dass mein Körper Reaktionen wie Stress, Anspannung und Angst noch besser kennt als Ruhe und Ausgeglichenheit. Das ist nämlich der Grund, warum es für mich gar keine negativen Gedanken braucht, sondern ähnliche Körperempfindungen vollkommen ausreichen, um meinen Überlebensmodus-Schalter umzulegen. Kälte und Koffein sind da ganz besondere Kanditaten. Und obwohl ich es schon lange im Gefühl hatte, habe ich es nicht so richtig glauben wollen, bis ich es irgendwann bei einer Ernährungsexpertin gelesen und es für mich ausprobiert habe. Und gelinde gesagt, habe ich keinen einzigen Tag ohne bereut, kein Kummer und keine Sorgen am Morgen mehr für mich. Und schon gar nicht vermisse ich diese Koffein-Beklommenheit/-Enge, die mir im Nachhinein wie eine Art Mauer vorgekommen ist. Eine Mauer, die mich nicht so wirklich an mich, diese tiefe Gelassenheit in mir und das echte Gefühl von Erdung rangelassen hat. Also: TEE von gestern!

Essen und Fühlen & Fühlen und Essen

Mit dem Essen ist es im Grunde genauso wie mit dem Tee, am besten fühlst du zuerst und noch besser wäre, dem Fühlen dann auch noch zu folgen. Ich persönlich bin ein ganz großartiger Gewohnheitsmensch und könnte ziemlich wahrscheinlich jahrelang dasselbe essen, vor allem was das Frühstücken angeht. Was so viel heißt wie, habe ich erst einmal einen Favoriten gefunden, lasse ich ihn mir auch nur ganz ungern wieder nehmen. Ich könnte also wirklich immer in etwa die gleiche Auswahl an Lebensmitteln essen, die Sache ist bloß die, dass sich im Gegensatz zu den Vorstellungen meines Kopfes, die Bedürfnisse meines Körpers ändern. Also ist Fühlen mehr denn je die Devise sowie dem zu folgen, was meinen Körper wirklich gut fühlen lässt. Und alles andere und mag es auch noch so sehr gesund und superfoodig sein, kommt mir nicht mehr in die Einkaufstüte.

mehr fühlen und am besten sofort

Wie soll es auch sonst anders weitergehen, als mit dem Fühlen, Freunde. Und dazu muss ich euch erklären, dass ich in letzter Zeit ganz besonders gelernt habe, wie wenig es mir nützt, wenn ich über meine Gefühle hinweggehe und mich ihnen erst dann widme, wenn ich XYZ erledigt oder Zeit dafür habe. Es ist nämlich so, dass es mir ganz und gar nichts bringt, außer mich mehr aus dem Fluß. Und dass mich das Übergehen weniger produktiv sein und viel mehr Zeit verlieren lässt, als ihnen einfach von vornherein Beachtung zu schenken.

unser Freund die Ungemütlichkeit

Ihr könnt mir glauben, dass mir jeder einzelne meiner Tage ordentliche Ungemütlichkeitsmöglichkeiten und Wachstumschancen bietet, die ich immer irgendwie als nervig oder hinderlich abgestempelt habe, genauso wie die Gefühle, von denen ich ein paar Zeilen weiter oben geschrieben habe. Unvorteilhaft und hinderlich für das, was ich an demjenigen Tag oder aber auch überhaupt schaffen oder erreichen wollte. Und das solange, bis ich endlich verstanden hatte, dass es diese ungemütlichen Momente sind, die mich wachsen lassen. Dass sie mir nicht den Wind aus den Segeln nehmen oder mich vom Kurs abbringen, sondern mich zum Ziel führen. Was im Übrigen auch der Grund dafür ist, warum sie überhaupt und gerade dann in deinem Alltag auftauchen.

äusseres tun und innerliche arbeit ergibt erfolg

Ich würde fast sagen, dass diese Erkenntnis nichts anderes als das Ergebnis der vorherigen Abschnitte war. Ich habe wie gesagt gemerkt, dass Erfolg ein zweischneidiges Schwert ist, für das es schon auch äußerliche Anstrengungen benötigt. Nicht weniger Bedeutung hat aber die Arbeit im Inneren dafür. Anfangs ist es mir gar nicht so leicht gefallen, diese Erkenntnis auch wirklich umzusetzen, eben weil ich jahrelang versucht habe, mir meinen Wert zu erleisten. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich gemerkt habe, wie viel kraftvoller es ist und um wie viel es mich weiterbringt, zu pausieren, hinzufühlen, kennenzulernen, zu tappen, zu wachsen. Als mit emotionalen Scheuklappen durch meinen Alltag und in Richtung erzwungenen Erfolg zu galoppieren.

aktiv an meinem Leben teilnehmen

Vielleicht habt ihr es in meiner letzten Podcast-Episode #85 schon gehört, dass ich mich dazu entschlossen habe, ordentlich in mich und meinen Wachstum zu investieren und eben in diesem Rahmen daran arbeite, nicht mehr nur das Ergebnis all meiner Erfahrungen zu sein, sondern wirklich wieder aktiv an meinem Leben teilzu-nehmen. Ich bin fertig damit, alte Erlebnisse ständig zu wiederholen, mein Leben einfach bloß passieren zu lassen und mehr darauf zu reagieren als zu manifestieren. Was jede Menge Visualisierungsmeditationen sowie tagtägliches Schreiben von kleinen Lebensdrehbüchern und haufenweise zielsicheres Tagträumen bedeutet.

noch schöner als tun ist raum

Ihr konntet wahrscheinlich schon rauslesen, dass ich es liebe, aktiv und produktiv zu sein, dass ich sehr gerne tue, mache und arbeite. Was ich bei all dem aber dringend brauche und noch viel lieber mag, ist Raum, und das bestenfalls vorher, nachher und mittendrin. Leerer Raum und Momente, in den ich nichts anderes tue, als einfach bloß zu sein, zu atmen oder aus dem Fenster zu schauen. Lange Spaziergänge, wo ich nichts mehr höre und wahrnehme als die Natur um mich herum. Und gemütliche Badewannen-Besuche ohne Podcaststimmen und Instagramquadrate. Sonst fühle ich mich nämlich schnell mal wie ein nasser Schwamm, vollgesaugt mit unver-dauten Informationen, fremden Energien, Bedürfnissen wie auch Vorstellungen und Lebensweisen. Manchmal ist es wirklich so, manchmal ist weniger wirklich mehr. Und manchmal führt weniger auch zu mehr, meine Freunde.

Lieber nacheinander als gleichzeitig

Es ist kein Geheimnis, dass sich bei mir im Moment alles mehr um Erdung, um Stabilität, mehr um Kraft und um Energie dreht. Und darum, mehr nacheinander zu machen und weniger gleichzeitig. Sonst passiert bei mir nämlich ein ähnliches Schwamm-Phänomen wie ich gerade erwähnt habe. Oder ich fühle mich wie ein Schweizer Käse, dem die Energie nur so und unkontrolliert aus den Löchern fliegt. Also lieber nacheinander als alles zur gleichen Zeit. Alles andere bringt mich ins wanken, hinterlässt mich zersteut und energie- und ziellos.

ätherische Öle haben mein Leben übernommen

Egal, ob es um meinen neuesten Gesichtscremen-Ersatz eine Geranien-Lavendel-Sesamöl-Mischung geht, um das Erfolgtrio, dass mich tagtäglich so sehr erdet und am Boden hält (Frankincense, Vetiver, Bergamot) oder um meine Inspirationsquelle, die aus Wild Orange und Passion besteht, so oder so will ich sie aus meinem Leben nicht mehr wegdenken. (Hier erfährst du übrigens, wie du zu deiner eigenen Sammlung an Ölen kommen kannst.)

Wenn du nichts änderst, ändert sich nichts.

*Fotocredits: Das wunderschöne Bild habe ich bei Jordan unter www.instagram.com/jordancohayney/ gefunden.