PT #12: – Ein Tag in meinem Leben –

 

[ Persönliche geschichten ]

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Ich werfe unheimlich gerne einen Blick auf das Leben anderer, wahrscheinlich hatten genau deswegen früher etliche Reality Shows eine so starke Anziehungskraft auf mich. Laguna Beach, The Hills, The City und was MTV eben sonst noch so zu bieten hatte. Ihr könnt wahrscheinlich nicht einmal erahnen, wie viele Male ich sämtliche Staffeln wiederholt habe, jedenfalls fasziniert mich das Leben anderer immer noch sehr. Und ich verbringe auch heute noch gerne Zeit damit, mir Videos von sympathischen Youtubern oder Stories und Bilder von inspirierenden Instagrammern anzuschauen sowie Podcasts von ganz besonderen Power-Frauen zu lauschen. Und so bin ich auf die Idee gekommen, euch auch einmal einen Einblick in mein Leben zu geben, euch meine Routinen und Rituale vorzustellen, kleine Tricks und Kniffe zu verraten, meinen Alltag mit euch zu teilen.

Your first ritual that you do during the day is the highest leveraged one, by far, because it has the effect of setting your mind, and setting the context for the rest of your day.
— Eben Pagan

6.15 Uhr: Der Wecker von meinem Freund klingelt und an den meisten Tagen stehe ich mit ihm auf, bereite mir einen Zitronen-Ingwertee inklusive einem Tropfen von dōTERRAs Grapefruit-Öl zu und gehe dann an die frische Luft laufen. Und das übrigens mit Spearmint unter der Nase zum Wachwerden und meinem absoluten Lieblingsmix - Frankincense, Vetiver und Bergamotte - unter den Füßen, um meinen Tag auch schön geerdet zu starten. Ganz kurz nebenbei bemerkt, meine morgendliche Routine genauso wie mein üblicher Tagesablauf sind nicht nur sehr flexibel, sondern variieren auch, je nachdem wie ich mich fühle, was ich brauche und worauf ich Lust habe. Im Moment ist es beispielsweise so, dass mich die Lust aufs Laufen gepackt hat und ich merke, dass ich mich den Tag über fitter, um einiges klarer und sehr viel motivierter fühle, wenn ich meinen Morgen sportlich in der Natur verbringe. Wenn ich dann heimkomme, trinke ich meinen vorbereiteten Tee, besuche die Toilette und brause mich ab. Kurioserweise würde ich mich eigentlich nicht als einen Früh-Duscher bezeichen und trotzdem starte ich so immer besser und auch irgendwie neuer in den Tag. Im Anschluss öle ich mich dann noch ordent-lich mit Sesamöl (+ jeweils einen Tropfen von Whisper, Geranium und Cedarwood) ein und schon bin ich bereit fürs Frühstück. Irgendwie ist Frühstück nicht unbedingt mein Favorit unter den Mahlzeiten, ich esse nämlich am liebsten deftig, sodass ich es manchmal sogar einfach gerne weglassen würde. Grundsätzlich fühlt es sich für mich und meinen Körpertypen aber gar nicht gut an, unregelmäßig zu essen oder Mahlzeiten auszulassen - also findet ihr mich bis etwa 8 Uhr am Küchentisch.

8.00 Uhr: Sobald ich den Startkopf von meinem Diffuser drücke, kann auch mein Morgen so richtig beginnen, wobei mein Arbeitstag noch ein bisschen warten muss. Heute summt er im Übrigen mit einem Mix aus Vetiver, Wild Orange, Geranium und Black Pepper dahin. Momentan ist es so, dass ich ganz besonders großen Wert auf meine Morgenroutine lege, weil ich einfach immer wieder merke, was es für einen gravierenden Unterschied für meinen Tag macht, für meine Einstellung, meine Energie sowie die Erfahrungen, die ich bewusst in mein Leben ziehen möchte. Manchmal tappe ich zuerst und mache dann die Morgenmeditation von Dr. Joe Dispenza, und manchmal mache ich eine andere spezielle Meditation, die ich im Rahmen meines eigenen Mentorprogramms kennengelernt habe. In jedem Fall sind beide Teil meines Alltags, ich meditiere nämlich eigentlich immer zweimal täglich, weil ich mich so einfach besser, zentrierter, gesünder und um etliches kraftvoller fühle.

 

9.00 Uhr: Mein Arbeitstag startet und ist grundsätzlich gefüllt mit den verschiedensten To-Dos, wobei ich versuche, meinen Vormittag mit all den Dingen zu verbringen, die meine volle Konzentration und Kreativität erfordern. Während meinen Coachings, Interviews und dem Schreiben von Blogeinträgen und Posts, etc., habe ich oft so einen Tunnel-Fokus, dass mich nichts und niemand erreichen kann. Was sich bei mir grundsätzlich eher schwieriger gestaltet, weil mein Handy allezeit auf Flugmodus ist, aber meine Familie weiß, dass ich nicht der beste Notfall-Kontakt bin. Am liebsten würde ich dann bloß bis circa 12 Uhr arbeiten, was auch der Zeitpunkt ist, an dem mich auch die Außenwelt wieder beziehungsweise zum ersten Mal richtig erreichen kann. Meistens ist es aber so, dass ich noch fertig mache, woran ich gerade arbeite und falls dann nicht mehr wirklich Zeit ist, um mich gemütlich aufs Mittagessen vorzubereiten und mir in Ruhe etwas zu kochen, mache ich mir einfach etwas warm oder schmeiße schnell Essen zusammen, was ich noch im Kühlschrank habe. Und dazu muss ich euch erklären, dass es niemals vorkommt, dass ich nicht schon irgendetwas Fertiges da habe. Ich esse nämlich bevorzugt gleich, wenn Hunger aufkommt und koche lieber dann, wenn ich Muße habe. Ich erspare euch an der Stelle die Details meines DōTERRA-Verbrauchs, wahrscheinlich könnt ihr euch aber selbst vorstellen, dass mittags der Zeitpunkt gekommen ist, an dem ich rieche als wäre ich in ein riesen-großes Ölfaß gefallen. Was ich euch aber nicht enthalten will, sind zwei kleine Vormittagstipps, und zwar nippe ich bis zum Mittagessen immer wieder an einer großen Flasche mit warmen Wasser (inkl. 1 Tropfen On Guard) und reibe mir wiederholt Spearmint unter die Nase, wann immer ich das Gefühl habe, abzuschweifen.

13.00 Uhr: Ich esse bevorzugt ganz in Ruhe, sitze mich dann ein bisschen in die Sonne, mache manchmal ein kleines Nickerchen, meditiere oder gehe für einen kleinen Spaziergang wieder raus an die frische Luft. Was mir in den letzten Tagen besonders gut getan hat, selbst wenn es sehr regnerisch war. Wie auch vormittags, fühle ich mich am Nachmittag einfach viel vitaler, wenn ich Zeit für eine kurze Pause in der Natur habe.

 

14.00/14.30 Uhr: Wenn ich vom Spazierengehen zurückkomme, geht es weiter mit dem zweiten Teil meines Tages. Diffuser und Teekocher werden wieder angeschmissen, meine Lieblingsmischung kommt wieder unter meine Füße sowie Spearmint unter die Nase und die nächste Runde kann losgehen. Wenn ich mich übrigens nervös, unruhig oder aufgekratzt fühle, ist meine Lieblingsmischung um einiges öfter, in etwa alle 1-2 Stunden in Gebrauch. Jetzt beginnt mein Kontakt mit der Außenwelt, ich beanworte Mails und schreibe Nachrichten, führe weitere Interviews, Coaching-Gespräche und Öl-Calls, und so weiter und so fort. Wann mein Arbeitstag endet ist oft sehr unterschiedlich, manchmal früher und manchmal später. Wenn meine Tage länger sind, versuche ich auf jeden Fall nochmal eine Pause mit einer heißen Schokolade und einer weiteren Ladung Spearmint einzulegen.

 

18 Uhr: Ansonsten verbringe ich abends am liebsten entspannt zuhause, koche in aller Ruhe und genieße die Zeit mit meinem Freund. Ich lasse den Tag sehr gerne gemütlich ausklingen und gehe manchmal sogar mit den verschiedensten entspannenden Ölmischungen aus Lavender, Serenity, Geranium, Cedarwood, Patchouli, Whisper baden. Und weil ich grundsätzlich nicht genug Lavendel einatmen kann, findet ihr mich auf der Couch schon wieder mit einem neuen Diffuser-Mix, den ich dann auch ins Bett mitnehme. Und zwar Serenity oder Lavendel mit einer Mischung namens Air. Ich kann euch bloß sagen, dass ich wirklich niemals nie besser geschlafen habe, ganz egal, wie spät ich heimgekommen bin, unter wie vielen Menschen ich war oder mich abends nervös und unruhig gefühlt habe. Zusätzlich hilft es mir noch so unglaublich mit meinem Heuschnupfen, der in den letzten Jahren echt irre war. Trockene Haut, trockener Hals und Husten, tränende Augen sowie eine ständig laufende Nase inklusive Ausschlag, wenn ich direkt auf dem Gras gegessen bin. Ich möchte wirklich nichts verschreien, aber seitdem ich damit einschlafe, hat sich mein Heuschnupfen noch nicht bemerkbar gemacht. Zweimal ist meine Nase erst gelaufen und das, obwohl jetzt schon Ende April ist und ich die letzten Jahre schon Anfang März die ersten Anzeichen gespürt habe. Zwischendurch und ganz besonders vor dem Einschlafen benutze ich übrigens auch immer wieder den Hormonroller Clarycalm von DōTERRA, den ich gerne mit Geranium gemischt auf meinen Unterleib auftrage.

Ich möchte jetzt zum Ende hin nochmal wiederholen, dass das einer meiner “Mustertage” ist. Kein Tag sieht so wirklich gleich aus, aber tendiert dennoch immer in Richtung meiner Beschreibung. Rituale und Routinen sind mir, wie ihr wahrscheinlich gemerkt habt, besonders wichtig. Noch wichtiger ist es aber für mich, dass sie flexibel bleiben und nicht zur Ursache von Stress und negativen Selbstgesprächen werden. Und variieren, wenn nötig, und die Ursache von guten Gefühlen bleiben. Und dass ich sie weiterhin hinterfrage und anpasse, je nachdem wie ich mich fühlen will, wo ich ankommen möchte und welche Erfahrungen ich in mein Leben ziehen will. Was nebenbei bemerkt, zu jeder Zeit und in jedem Augenblick möglich ist und nicht nur dann, wenn ein neuer Tag, eine neue Woche, ein neuer Monat, ein neues Jahr oder ein neuer Lebensabschnitt beginnt.

Du wirst dein Leben niemals ändern, solange du nicht etwas veränderst, das du täglich tust. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in deiner täglichen Routine.
— John C. Maxwell

*Fotocredits: Das wunderschöne Bild habe ich unter https://www.instagram.com/orchardstlove/ gefunden.