PT #05: – Wie gesund lebst du wirklich? –

 

[ Tipps & Tricks ]

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Die Idee für den heutigen Beitrag ist mir gekommen, als ich mir vor kurzem Gedanken über meine Arbeit mit DōTERRA gemacht habe. Mir wurde in dem Moment nämlich so richtig bewusst, wie wenig ich das Potential all dieser wundervollen Produkte eigentlich ausgenutzt habe, indem ich mich in letzter Zeit hauptsächlich auf den Aspekt der emotionalen Unterstützung konzentriert habe. DōTERRA ist natürlich einer meiner beruflichen Hüte und emotionales Empowerment ist nun eben auch das, worum sich meine ganze Arbeit tagein tagaus dreht. Diejenigen von euch, die mich privater kennen, wissen, dass ich ein waschechter Natur-Allrounder bin. Mir kommt nicht nur ausschließlich Natürliches auf meinen Teller und in mein Medizinkästchen, sondern auch in meinen Badezimmerschrank und Reinigungseimer. Im Grunde lege ich mir nämlich wirklich bloß Pflegeprodukte und Haushaltsmittel zu, die ich auch essen würde. Ich weiß, dass sich das ganz schön übertrieben anhört, wenn ich aber darüber nachdenke, wie Reinigungsmittel über unsere Atemwege und Beautyprodukte über unsere Haut in unseren Blutkreislauf gelangt und nicht wie unsere Nahrung, die Chance hat über Entgiftungsorgane vorher ausgeschieden zu werden, dann bin ich mir gar nicht sicher, ob wir damit genug übertreiben können. Ihr werdet mich jetzt wahrscheinlich für verrückt halten, aber ich denke auch, dass Natürlichkeit und der Grad an Reinheit, der in allen Bereichen unseres Lebens herrscht, sehr viel damit zutun hat, wie sehr wir uns selbst spüren und mit uns in Verbindung sind. Und dass alle diese unnatürlichen, künstlichen Einflüsse wie eine Art Trennwand zwischen uns und unserem Kern wirken. Der Grund, warum ich von meinem Engagement im Beruf auf mein privates Natur-Allrounder-Dasein gekommen bin, ist, dass das für mich ein und dasselbe ist. Und zwar Empowerment, das ich aus verschiedenen Blickwinkeln lebe. Im Gegensatz, zu all dem Synthetischen, das mehr Distanz zwischen uns und unseren Kern bringt, uns desensibilisiert, abhängig macht und schwächt. Die Natur leistet nämlich nicht mehr als Hilfe zur Selbsthilfe, als unsere Selbstheilungskäfte zu fördern und als uns wieder zu uns selbst und in unsere Kraft zurückzubringen. Das ist Empowement auf allen Ebenen.

Ihr wisst es ja, dass für mich alles mit dem Essen begonnen hat, und mittlerweile bin ich auch überzeugt, dass es wie ein Schneeballprinzip ist, wenn man erst einmal damit angefangen hat, sich sowohl mit gesunder Ernährung als auch einer umweltbewussten Lebensweise auseinanderzusetzen. In den meisten Fällen fängt das Bewusstsein bei den Lebensmitteln an und geht dann auch irgendwann über in andere Bereiche, wie Kleidung, Kosmetik und Haushaltprodukte. Was auf den ersten Blick sehr verzwickt sein kann, da dort etliche Risiken und Gesundheitsgefahren längst nicht so offensichtlich wie in der Lebensmittelindustrie sind. Oft liegen Wahrheit und Werbeversprechen eher weiter auseinander, was auch daran liegt, dass Begriffe wie natürlich und Natur nicht wirklich geschützt sind. Nichtsdestotrotz merke ich, dass gerade allgemein auf jeden Fall ein Umdenken stattfindet. Dass immer mehr Menschen ein größeres Bewusstsein für sich selbst wie auch die Umwelt entwickeln und das Interesse daran immer mehr wächst, wo unsere Kleidung denn eigentlich herkommt, was wirklich in unserem Essen steckt und welche Inhaltsstoffe unsere Produkte tatsächlich enthalten. Hat man erst einmal begonnen, sich mit all diesen Hintergrundinformationen auseinanderzusetzen, ist es beinah unmöglich, mit diesen Erkenntnissen wieder zu herkömmlichen Kosmetik- und Haushaltsmitteln zurückzukehren.

A mind that is stretched by a new experience
can never go back to its old dimensions.
— Oliver Wendell Holmes

Auch wenn das in den meisten Fällen erst einmal mehr Überforderung und weniger ein Gefühl von Bestärkung auslöst. Und wie ich es auch schon erwähnt habe, ich verstehe nur allzu gut, dass es schwierig sein kann, vor lauter Werbeversprechen, Green Washing und der Tatsache, dass Begriffe wie Natur und natürlich nicht geschützt sind, ein Feingefühl für die Wahrheit zu entwickeln. Ähnlich wie in der Lebensmittelindustrie, die uns oft das Gelbe vom Ei verspricht, solange bis wir uns durch die Produktrückseite gearbeitet haben. Ich glaube auch, dass wir deswegen auch bei Kosmetika und Reinigungswaren nicht drum herumkommen, uns die Inhaltsstoffe genauer anzuschauen. Wobei wir immer darauf vertrauen können, dass diese von ihrer höchsten Konzentration am Anfang bis zur geringsten am Ende aufgelistet sind. Wenn Marken also mit einer besonders gesunden Zutat werben, die dann an vorletzter Stelle steht, dann wisst ihr, dass das mehr Marketing ist.


Ich möchte jetzt gerne kurz über den tatsächlichen Inhalt von unseren alltäglichen Beautyprodukten sowie Reinigungsmitteln sprechen. Ich finde es übrigens an der Stelle auch überhaupt nicht wichtig, Namen oder Bezeichnungen auswendig zu wissen. Das genauso wie eure anfängliche Panik machen schlaue Smartphone-Apps wie Codecheck, die sämtliche Hintergrundinformationen auf Knopfdruck farblich gekennzeichnet ausspucken, vollkommen überflüssig. Mein Anliegen ist es viel eher, dass ihr ein Gefühl dafür bekommt, wie sehr ihr euch Schaden zufügen könnt in einigen Momenten, in denen ihr eigentlich vorhabt, euch etwas Gutes zu tun.



Fangen wir an mit den synthetischen Duftstoffen, wo einzelne Parfümkompositionen in einem Kosmetikmittel teilweise bis zu 200 verschiedene Stoffe enthalten. Dabei müsst ihr wissen, dass eine Mischung aus nicht deklarationspflichtigen Duftstoffen ganz einfach als Parfüm auf der Verpackungshinterseite steht. Parfüm, das im Labor geschaffen wird, nichts mehr mit der Natur zu tun hat, und erst einmal angelangt in unserem Blutkreislauf, jede Menge gesundheitlichen Schaden anrichten kann. Über unsere Atmungsorgane oder unsere Haut in unserem Organimus angekommen, können sie in unseren Zellen Entzündungsprozesse auslösen, die dann wiederum zu Kopfschmerzen, Schwindelgefühlen, Übelkeit, Asthma, Allergien und vielen anderen körperlichen Imbalancen führen können. Oder aber Parabene, die künstlichen Konservierungsstoffe unserer Kosmetik, die für eine endlose Haltbarkeit sorgen. Die dem weiblichen Sexualhormon sehr ähnlich sind, so dass sie jede Menge Verwirrung in unseren Körper stiften, indem sie den männlichen wie auch weiblichen Hormonhaushalt ordentlich durcheinander wirbeln. Weiter geht es mit den Weichmachern Phtalaten, die zwar in Reinigungs- und Pflegeprodukten für die optimalen Eigenschaften sorgen, aber hormonell so wirksame Substanzen sind, dass sie nicht nur die Fruchtbarkeit von Männern beeinträchtigen, die Wechseljahre von Frauen verfrühen, sondern auch ungeborenen Kindern noch im Mutterleib schaden können. Und als würden chemische Duftstoffe, Parabene und Phtalate noch nicht reichen, gibt es auch noch chemische Tenside, die für die Schaumbildung zuständig sind und Fett und Wasser so gut miteinander reagieren lassen, so dass sie in Autowaschanlagen, Flüssigwaschmitteln und zum Entfetten von Industriemaschinen verwendet werden. Weniger positiv ist ihre krebserregende Wirkung sowie die Langzeitschäden, die sie unseren Organen zufügen können. Dann gäbe es
noch Silikone, die so einen weichmachenden Effekt haben, dass sich unsere Haut nach dem ersten Auftragen sehr geschmeidig anfühlt. Ihre versiegelnde Wirkung überzeugt sogar so sehr, dass sie zum Abdichten von Fugen sowie zur Produktion von Autolacken und Möbelpolituren benutzt werden. Wahrscheinlich muss ich es
an dieser Stelle gar nicht mehr erwähnen, dass das aus Erdöl gewonnene Mineralöl tatsächlich auch nicht sonderlich von Vorteil für unsere Gesundheit ist.

Auch wenn ich gerade sehr in Versuchung bin, die künstlichen Inhaltsstoffe von herkömmlichen Putzmitteln mit euch abzuklappern, lasse ich es hier gut sein. Weil es eben einfach nicht um tiefes Hintergrundwissen geht, sondern bloß um ein größeres Bewusstsein dafür. Außerdem enthalten sie oftmals genau wie Kosmetika Konservierungsmittel, Weichmacher, Lösemittel, künstliche Duftstoffe und vieles mehr. Interessant finde
ich es aber trotzdem, dass viele Inhaltstoffe gar nicht so sehr der Wirkung dienen, sondern Zusätze sind, wie Farb- und Geruchsstoffe. Die nicht nur überflüssig sind, sondern auch teils giftig und ätzend wirken.

Once you’re committed to living your best life
- you have no time for harmful chemicals to drag you down.
— Ange Peters

Ich glaube wirklich, dass diese Bewusstheit heute wichtiger denn je ist, wir sind am Kipppunkt angekommen und unsere Körper signalisieren uns das ganz klar. Sie sind nicht nur unheimlich resilient, sondern es ist auch so, dass es lange dauert bis ihr Fass voll ist, keine Frage. Aber in der heutigen Zeit, wo wir rechts und links bombardiert werden mit fragwürdigen Inhaltsstoffen in all unseren Konsumgütern (Kosmetikprodukte, Haushalts- und Lebensmittel, Medikamente), wo ständige Hektik herrscht und unglaublicher Dauerstress unser Leben regiert, kann der kleinste Tropfen unser Gesundheitsfass wieder und wieder zum Überlaufen bringen. Stellt euch dazu vor, dass die Durchschnittsperson täglich um die 10 verschiedenen Produkte auf ihrer Haut benutzt, wodurch sie in etwa 130 Chemikalien in ihren Blutkreislauf aufnimmt. Wir vergessen oft, dass die Haut unser größtes Organ ist und bis zu 60% aller chemischen Inhaltsstoffe aufnimmt, die in weniger als 26 Sekunden in unserem Blutkreislauf ankommen. Oder aber, dass die Innenraumluftqualität heutzutage 2-5x mehr schadstoffbelastet ist als die Außenluft. Und wenn all unsere Konsumgüter schon so einen Schaden in unseren individuellen Ökosystemen, unseren Körpern, anrichten, was meint ihr machen sie mit dem Ökosystem, das wir alle teilen? Ich bin überzeugt, dass uns allen mehr Umsicht gut tut, zum Wohle unserer eigenen Lebenskraft wie auch unserer gemeinsamen. Deswegen ist es mir so wichtig, der Sache zusammen mit euch an den Grund zu gehen und die Basics mit euch zu teilen, so dass ihr in Zukunft informiertere Entscheidungen treffen könnt. Und hat man erst einmal begonnen, sich mit all diesen Hintergrundinformationen auseinanderzusetzen, ist es beinah unmöglich, mit diesem Wissen wieder zu herkömmlichen Kosmetik- und Haushaltsmitteln zurückzukehren. Um Ange Peters’ Worte nochmal zu wiederholen: Once you're committed to living your best life - you have no time for harmful chemicals to drag you down. Ganz besonders, weil es echt Spaß macht, sich mit natürlichen Pflegeprodukten und gesunden Reinigungsmitteln zu befassen und noch viel mehr, sie selbst herzustellen. Es ist einfach ein schönes Gefühl, sich kreativ auszutoben, während man sich um sein inneres wie auch äußeres Zuhause kümmert. Und das ist genau der Punkt, wo für mich DōTERRA wieder ins Spiel kommt und ich sowas von bereit bin, dass volle Potential unseres ganzen Produktspektrums auszunutzen. Und solltest du daran auch Interesse haben und dich nach Alternativen umsehen, dann erreichst du mich unter marion@marionluisa.com.

Here’s a cool fact:
When you reduce your exposure to harmful chemicals, you will start to experience an upgrade in other areas - your emotions, your body system, health... suddenly your [inner and outer]
home feels more peaceful.
— Ange Peters